5th Avenue in Weiss.



Bei einer Geschäftsreise nach New York wurde für den Rückreisetag ein heftiger Blizzard erwartet und meine Partner rieten mir, sofort zum Flughafen aufzubrechen, da grosse Firmen bereits ihr Personal nach Hause schickten. und es begann bereits zu schneien. Ich behielt mein Hotelzimmer vorsorglich und nahm die U-Bahn zum Kennedy Airport, wo bereits chaotische Zustände herrschten. Der Swissair Stationsleiter freute sich, mich so unerwartet zu sehen, machte mir aber keine Hoffnungen für einen Abflug. Eine Maschine wäre startbereit aber die Crew stecke im Schnee auf der Autobahn und die zweite Maschine nach Toronto umgeleitet. Kurz darauf wurde der Kennedy Airport vollständig geschlossen und ich erreichte wohl einer der letzten Züge zurück in die Stadt. Dort watete ich bis zum Hotel bereits im knietiefen Schnee.


Gottlob hatte ich noch mein Hotelzimmer, denn in der Lobby war eine lange Warteschlange und viele «Bag People«, die auf der Strasse lebten und in die Wärme flüchteten und verpflegt wurden.


Ich meldete nach Hause, dass ich nicht wie geplant zurückkomme und verbrachte eine ruhige Nacht.


Am Morgen war der Himmel stahlbalu und keine Strassengeräusche zu hören. Kein Verkehr, dafür die ersten Langläufer auf der 5th Avenue.


Aber der Verkehr normalisierte sich erst am folgenden Tag und im Taxi zum Flughafen konnte ich mithören, wie den hilflosen Automobilisten detaillierte Instruktionen erteilt wurden, wie man ein Auto stossend vom Schnee befreit **

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